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Historie
 

Hackenheim

 

Hackenheim liegt im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz, ist Teil der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach und gehört zum „Weinbaubereich Bingen“ im Anbaugebiet Rheinhessen. Im Ort sind z.Zt. 14 Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 146 ha. Etwa 72 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007). Im Jahre 1979 waren noch 47 Betriebe tätig, die damalige Rebfläche betrug 127 ha.

 

Geographie

 

Auf dem 220 m ü. NN hohen Kirchberg hat man eine gute Aussicht auf den Hunsrück, das Rhein-Nahe-Eck bis hinein aufs Rüdesheimer Rottland, auf dem das Niederwalddenkmal thront. Dahinter setzt sich das Rheingaugebirge als Teil des Taunus fort mit der Kalten Herberge und der Hohen Kanzel oberhalb von Wiesbaden. Dahinter sieht man das Feldberggebiet mit dem Kleinen Feldberg, dem Großen Feldberg und dem Altkönig. Richtung Osten blickt man über die Hügel der Rheinhessischen Schweiz an klaren Tagen bis zum Odenwald.

Zu Hackenheim gehören auch die Wohnplätze Antoniushof, Bonnheimer Hof, Darmstädter Hof, Im Rosengarten und Weingut Rosenhof.

 

Verkehr

 

 

Geschichte

 

Hackenheim war Teil der Grafschaft Sponheim. Nach dem Aussterben der Grafen von Sponheim war das Territorium in geteiltem, mehrfach wechselndem Besitz. Ab 1707 gehörte Hackenheim vollständig zur Kurpfalz.

Während der sogenannten "Franzosenzeit" war der Ort dem Kanton Wöllstein im Departement Donnersberg zugeordnet. Aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen und einem 1816 zwischen Hessen, Österreich und Preußen geschlossenen Staatsvertrag kam die Region und damit auch die Gemeinde Hackenheim zum Großherzogtum Hessen und wurde von diesem der Provinz Rheinhessen zugeordnet. Nach der Auflösung der rheinhessischen Kantone kam der Ort 1835 zum neu errichteten Kreis Bingen und 1852 zum Kreis Alzey.

 

Bevölkerungsentwicklung

 

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hackenheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:

 

Wappen

 

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Im Schildfuß ein geteiltes Wappen. Die obere Hälfte ist in Blau und Gold geschachtet. In der unteren Hälfte in Grün zwei gekreuzte silberne Hacken. Über diesem Schild vor blauem Himmel die silberne Ganz-Figur des heiligen Michael als Drachentöter“.

Es wurde 1953 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt. Die Hacken verweisen auf den Ortsnamen. Die Farben Blau und Gold entstammen dem Wappen der Grafen von Sponheim. Michael ist der Patron der Ortskirche.